Die Top 10 der Dortmunder Hassobjekte

Die Top 10 der Dortmunder Hassobjekte
29.Oktober 2015 17:30

Zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 herrscht eine intensive Rivalität, aber jüngst stieß auch der FC Bayern München zu den absoluten Erzfeiden der Schwarzgelben. FussballNews.de präsentiert Euch die zehn aktiven oder ehemaligen Spieler, die bei BVB-Fans auf der roten Liste stehen.

10. Kevin-Prince Boateng

Er spielte einst für Borussia Dortmund und wurde von einigen Fans unter Jürgen Klopp als Wunschtransfer für das Mittelfeld herbeigesehnt, doch Kevin-Prince Boateng entschied sich für einen Wechsel zum Erzrivalen FC Schalke 04. Kurz vor seinem Transfer hatte er noch erklärt, der BVB sei sein Lieblingsklub. Auf der S04-Pressekonferenz hatte sich das allerdings geändert: „Das hat sich seit gestern Abend erledigt. Mein neuer Lieblingsverein ist Schalke.“

9. Uli Hoeneß

Uli Hoeneß avancierte wohl erst als Bayern-Präsident so richtig zum Hassobjekt der Schwarzgelben. Unter ihm brach ein Streit aus, unter ihm wechselten Mario Götze und später Robert Lewandowski nach München. Auch ein Kredit über zwei Millionen Euro, der Dortmund angeblich vor dem Ruin bewahrte, spielte bei den Auseinandersetzungen eine Rolle. Watzke hatte zuletzt behauptet, Hoeneß habe einen hohen Zinssatz veranschlagt und sei „nicht die Mutter Theresa der Bundesliga“. Als Hoeneß wegen Steuerhinterziehung zu einer Haftstrafe verurteilt wurde, war die Schadenfreude bei so manchem BVB-Fan sicherlich vorhanden.


8. Stefan Effenberg

Effenberg bekam seine Abreibung erst am Mittwoch im DFB-Pokal. Als Trainer des SC Paderborn musste er eine 1:7-Klatsche gegen den BVB und Thomas Tuchel hinnehmen. Als Spieler feierte er mit dem FC Bayern noch eine Meisterschaft nach der anderen und legte sich dabei das ein oder andere Mal mit den Gegenspielern beim BVB an.

7. Andreas Möller

Ähnlich wie Götze beteuerte auch Möller, dass er Dortmund erhalten bleiben werde und einen Wechsel ausschließe, bevor er nur Wochen später zur Eintracht Frankfurt wechselte. Nach seiner Rückkehr zum BVB und einigen erfolgreichen Jahren kam es noch schlimmer: 2000 wechselte er zum Erzrvialen Schalke – für viele Fans im Westfalenstadion ein handfester Skandal.

6. Gerald Asamoah

Ob der Hass berechtigt ist, ist fraglich. Nach seiner Auseinandersetzung mit Roman Weidenfeller im Jahr 2007 hat Gerald Asamoah allerdings keinen guten Stand mehr. Der Nationalspieler hatte damals behauptet, Weidenfeller habe ihn als „schwarzes Schwein“ verunglimpft. Das Gericht konnte allerdings nicht feststellen, welche Worte gefallen waren. Weidenfeller wurde zu einer Geldstrafe von 10.000 Euro verurteilt.


5. Arjen Robben

Arjen Robben gehört zu den erfolgreichsten Spielern des FC Bayern München und erzielte Im Champions-League-Finale 2013 gegen Borussia Dortmund das entscheidende Tor zum 2:1-Sieg. Der BVB schrammte haarscharf an der europäischen Krone vorbei – ein bitterer Moment für alle Fans.

4. Oliver Kahn

Wer erinnert sich nicht an das legendäre Spiel der Saison 1998/1999, bei dem Oliver Kahn gegen Heiko Herrlich zubiss und Stephan Chapuisat mit einem Kung-Fu-Flug fast ausknockte. Das Spiel endete 2:2, aber die Szenen werden BVB-Fans nie vergessen – der Hass auf Oliver Kahn ist vielerorts groß.

3. Matthias Sammer

Matthias Sammer gewann mit Borussia Dortmund zwei Meisterschaften und die Champions League als Spieler, wurde als Trainer 2002 mit den Schwarzgelben nochmal Meister. Mittlerweile ist Sammer Sportdirektor beim FC Bayern München und machte mit Spitzen in Richtung BVB immer wieder negativ auf sich aufmerksam. Der Hass gegen den Ex-BVB-Star wächst und wächst …


2. Karl-Heinz Rummenigge

Vor mehreren Jahren ist Rummenigge ins Visier der BVB-Fans geraten. Nicht nur die Transfers von Mario Götze und Robert Lewandowski spielten dabei eine Rolle, sondern auch und vor allem die ständigen Spitzen in Richtung Dortmunder Vereinsführung. Zuletzt hatte Rummenigge sogar eine Eiszeit ausgerufen und die üblichen Treffen vor Bundesliga-Begegnungen abgesagt: „Damit meine ich, dass in der Zukunft kein Essen mehr vor den Bundesligaspielen stattfindet. Das ist vielleicht ein ehrlicherer Umgang, als wenn man sich trifft und dabei gegenseitig seine – nicht vorhandene – Hochachtung versichert.“

1. Mario Götze

Er ist verhasst und wird mit Borussia Dortmund nicht mehr warm – zumindest nicht mit den Fans, die ihn noch heute als „Judas“ bezeichnen. 2013 wechselte er für eine festgeschriebene Ablösesumme von 37 Millionen Euro vom BVB zum FC Bayern München. Zuvor hatte er sich mehrfach zur Borussia bekannt und den Fans versichert, er werde nicht zum deutschen Rekordmeister wechseln. Gastiert er im Westfalenstadion, erntet er regelmäßig Pfiffe. Irgendwo auch verständlich …

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